newBIT GmbH

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Aktuelles

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Ziele, Inhalte und Methoden

Ziele

Vorrangiges Ziel der Jugendwerkstatt ist, die Teilnehmer ihrem individuellen Status gemäß, mit Hilfe eines motivierenden und zukunftsorientierten Rahmens zu größerer gesellschaftlicher Teilhabe und zu verbesserten Lebens- und Berufswegperspektiven zu verhelfen. Weiteres Unterziel hierzu, ist die Integration in Arbeitsmarktstrukturen vorzubereiten, zu verbessern oder herbeizuführen und damit tragfähige Lebens- und Berufswegperspektiven zu haben.

Besonderes Ziel in der Konzeption der newBIT GmbH ist dabei die integrierende Förderung von Teilnehmern mit Migrationshintergrund (Flüchtlingen, Asylbewerbern), die besonders von der Teilnahme an der Jugendwerkstatt profitieren sollen. Es wird ein ganzheitlicher, verbindender Rahmen geschaffen, in dem Migranten und Nicht-Migranten gemeinsam an ähnlichen Problemlagen arbeiten, sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.

Inhalte

Die Jugendwerkstatt ist bewusst und explizit im IT-Bereich angesiedelt. Dieser Sektor bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Er dient darüber hinaus als Motivationsträger und Motivationsbasis, da viele Jugendliche bereits über Vorkenntnisse im IT-Bereich und mit IT-Geräten verfügen.
Er ist auch Wegbereiter für das Entwickeln von Berufswegperspektiven, da die Majorität aller Berufsbilder ohne ausreichende IT-Kennnisse nicht mehr erlernbar ist. Daher greift die Jugendwerkstatt die Struktur eines IT-Unternehmens auf.

Im Rahmen dieser simulierten Unternehmensstrukturen gibt es drei wesentliche Arbeitsbereiche:

  • IT-Werkstatt
  • Verkaufsabteilung
  • Logistikabteilung

Alle Arbeitsbereiche korrelieren auch mit der derzeitigen Arbeitsmarktsituation und bieten verschiedene Anknüpfungs- und Einstiegspunkte für den Berufsweg der Jugendlichen.

Für jeden Arbeitsbereich wurde ein zugehöriges Berufsbild als Planungs- und Führungsgröße festgelegt, um sowohl den Teilnehmern, wie auch den Anleitern einen organisatorischen Rahmen zu bieten. Durch die multiplen, aber verbundenen Arbeitsbereiche, sind vielfältige Einsatzszenarien umsetzbar und es besteht die Möglichkeit für jeden Teilnehmer eine individuellen, fördernden und nicht überfordernden Arbeits-und Einsatzumfang festzulegen, der an durchlaufene Entwicklungsschritte angepasst werden kann.
Es können im Rahmen der Einsatzszenarien alle Niveaus von einfachster Lagertätigkeit bis hin zu komplexen Softwareinstallationsarbeiten angeboten und umgesetzt werden. Um die Inhalte in den Arbeitsbereichen umsetzen zu können, sind je nach Vorkenntnis des Teilnehmers mehr oder weniger umfassende Schulungs- und Qualifizierungsaktivitäten notwendig.
Daher ist ein Bestandteil der Jugendwerkstatt ein Qualifizierungssegment, das den Teilnehmern mindestens eine informationstechnische und arbeitsplatzorientierte Grundbildung ermöglicht. In Einzelfällen kann die Qualifizierung aber neigungsgemäß weitreichender umgesetzt werde, sofern der Teilnehmer dies wünscht.

Methoden

Die Arbeit in der Jugendwerkstatt baut auf einem individuellen Case Management auf, dessen Eingangsgröße ein differenzierte Anamnese des Teilnehmer mit einer einsatzzentrierten Eignungsfeststellung und einer Stärken- / Schwächenanalyse ist. Dazu werden mit Eintritt des Teilnehmers in die Jugendwerkstatt verschiedene theoretische Eignungstest und praktische Assessmentsequenzen durchgeführt, die eine fundierte Beurteilung des Förder- und Qualifizierungsbedarfs ermöglichen.
Je nach festgestellten Ressourcen und Problemlagen wird ein individueller Förder-, Qualifizierungs- und Einsatzplan aufgestellt, der die Interessen und Neigungen des Teilnehmers weitestgehend berücksichtigt.
Wesentliche Methode zum Erreichen der Ziele ist die Simulation von realen Unternehmensstrukturen für die Teilnehmer und das Durchführen von allen Aktivitäten in Anlehnung an betriebliche Workflows.

Für Teilnehmer mit Migrationshintergrund werden spezielle Deutsch Weiterbildungssequenzen mit Hilfe PC Gestützter Lernprogramme angeboten, damit individuelle Sprachbarrieren schneller überwunden werden können. Sie helfen darüber hinaus gerade auch in Hinsicht auf den geplanten hohen Migrantenanteil, der Überwindung kultureller Vorbehalte und somit der Integration und unterstützt den ganzheitlichen Ansatz der Jugendwerkstatt.

Damit die konzeptionelle Ausrichtung als simuliertes Unternehmen für die Jugendwerkstatt nicht verwässert wird, werden Aspekte der Qualifizierung und der Gesundheitsförderung methodische konsequent als betriebliche Fürsorge- und Entwicklungsmaßnahmen angeboten. Bei einer guten individuellen Entwicklung des Teilnehmers mit bereits herausgearbeiteten Berufswegperspektiven, wird als flankierende Maßnahme und weitere Methode zur Eingliederungsanbahnung ein Jobcoaching durch die sozialpädagogische Betreuung angeboten. Hierbei wird gezielt über Bewerbungstraining und Vorstellungsgesprächsvorbereitung auf Eingliederung hin gearbeitet.

Die Jugendwerkstatt IT erhält Förderungsmittel aus dem ESF (Europäischer Sozialfonds).

Europäischer Sozialfonds